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Ein Koffer voller Bücher für Kolping liest vor

Aschaffenburg, 29. Oktober 2004. In der multikulturellen Kolpingschule in Aschaffenburg übergibt der Verein Deutschland liest vor heute der Vorleseinitiative „Kolping liest vor“ einen Koffer voller Bücher. Mit diesem Geschenk bedankt sich der Verein deutschlandweit monatlich bei besonders engagierten Initiativen, die sich um das Vorlesen für Kinder verdient gemacht haben.

Gegründet wurde die Initiative „Kolping liest vor“ im Dezember 2003 von der Grund- und Hauptschullehrerin Luzia Witzeck. Von dem Vorleseangebot profitieren vor allem die 80 Prozent Schüler nicht-deutscher Muttersprache, die es an der Kolpingschule gibt. Vorgelesen wird im neu gestalteten Lesezimmer von Eltern deutscher, griechischer, türkischer und russischer Herkunft, die pro Lesenachmittag für rund 15 Kinder vorlesen. „Es ist schön, dass das Angebot von Schülern jeglicher Herkunft so gut angenommen wird und wir sind dankbar, dass auch die Eltern das Projekt so motiviert unterstützen“, freut sich Luzia Witzeck. Ziel der Initiative „Kolping liest vor“ ist es, Lust aufs Lesen zu machen und durch das Motto „Vorlesen ist das Tor zum Lesen, Lesen ist das Tor zum Leben“ die Sprach- und Sozialkompetenz der Schüler nachhaltig zu erweitern.

Handgefertigt und handverlesen: Ein Koffer voller Bücher
„Wer vorlesen will, braucht Bücher. Die Vorleseinitiativen, die die Idee der Kampagne „Deutschland liest vor“ weiter tragen und sich uns anschließen, können sich um einen der handgefertigten blauen Lesekoffer bewerben,“ erklärt Tanja Krüger, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle des Vereins, die die Verleihung in Aschaffenburg vornimmt. Seit Beginn der Kampagne, die im Oktober 2003 unter der Schirmherrschaft von Doris Schröder-Köpf startete, wurden bisher zehn Initiativen mit dem Lesekoffer ausgezeichnet. Er enthält eine Auswahl klassischer und moderner Kinder- und Jugendliteratur und ist ein Zeichen besonderer Anerkennung für das Engagement Freiwilliger im Bereich der Leseförderung.

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