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Volles Programm bei „Deutschland liest vor“ —
die Kampagne auf der Leipziger Buchmesse
Leipzig, 17. März 2005. Zum ersten Mal seit Gründung der Kampagne im Oktober 2003 wird „Deutschland liest vor“ in diesem Jahr mit einem eigenen Messestand und dementsprechend mit einem eigenen Programm auf der Leipziger Buchmesse vertreten sein. „Damit ist dem Verein eine wichtige Möglichkeit gegeben, viele potentielle Vorleserinnen und Vorleser anzusprechen und sie persönlich darüber zu informieren, wie wichtig die Leseförderung bei Kindern ist“, erklärt Pressesprecherin Charlotte v. Kielmansegg.
Täglich werden am Stand Kinderbuchautoren ihre Werke vorstellen und daraus vorlesen oder geladene Experten in Gesprächsrunden diskutieren. Dabei geht es um Themen wie: „Wie kann man Kinder fürs Lesen begeistern“ oder „Lesen im Grundschulalter. Ergebnisse einer Erfurter Studie zur Lesemotivation“ oder „Vorlesen auf ihre Stimme kommt es an“. Außerdem werden sich einige Vorleseinitiativen am Stand vorstellen und über ihre Arbeit berichten. In einem besonderen Akt wird „Deutschland liest vor“ diese engagierten Vorlesegruppen jeweils mit dem Lesekoffer des Monats Januar, Februar und März auszeichnen.
Inzwischen ist aus der Idee, Kindern ehrenamtlich und regelmäßig vorzulesen, eine deutschlandweite Kampagne geworden, deren Erfolg maßgeblich von der jährlichen Präsenz auf den beiden großen Buchmessen des Landes, Frankfurt und Leipzig, geprägt ist. „Die inhaltliche Einbettung in das Thema Lesen und Literatur bietet einen perfekten Hintergrund, um mit Interessierten direkt ins Gespräch zu kommen und so neue Leseinitiativen zu gründen“, freut sich Sonya Landoulsi, die Geschäftsstellenleiterin. Inzwischen vernetzt die Kampagne an die 220 Lesegruppen deutschlandweit in denen ca. 1600 Vorleserinnen und Vorlesern wöchentlich bis zu 6000 Kindern vorlesen. „Wir sind auf dem besten Weg, bis zum Jahresende deutschlandweit an die 300 Vorleseinitiativen in unserem Netzwerk zu vereinen. Besonderes Augenmerk unserer Arbeit liegt dabei auf den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, in denen wir momentan noch zu wenige Vorleseinitiativen haben“, erklärt Charlotte v. Kielmansegg weiter.
Erfolgreicher Start ins Jahr 2005
„Deutschland liest vor“ startete bereits seit Februar erfolgreich ins neue Jahr. Im Mittelpunkt der Berichterstattung stand zunächst die Auszeichnung von Doris Schröder-Köpf, die am 8. Februar von der Zeitschrift „BUNTE“ wegen ihres Engagements als Schirmherrin der Kampagne „Deutschland liest vor“ und der Kindertelefonhilfe „Nummer gegen Kummer“ zur „wichtigsten Frau des Jahres 2004“ gekürt wurde. Des Weiteren erhielten Ende Februar der Vereinsvorstand von „Deutschland liest vor“ und andere Partner der Kampagne die einmalige Gelegenheit, der Frau des US-Präsidenten, Laura Bush, bei ihrem Besuch in Mainz „Deutschland liest vor“ vorzustellen. Das amerikanische Projekt „Beginning with books“ diente den Gründern schließlich seinerzeit als Vorbild.