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Deutschland liest vor – UPS liest mit
Spende der UPS Foundation in Höhe von 82.000 US-Dollar an den Verein Deutschland liest vor ermöglicht deutschlandweites Fortbildungs-programm für Vorleser

Berlin, 15. April 2005. Mit der offiziellen Scheckübergabe startet heute die bislang größte Kooperation des Vereins Deutschland liest vor e.V. mit einem Unternehmen. Die UPS Foundation, karitativer Arm des internationalen Logistikdienstleisters UPS, schließt sich der Kampagne „Deutschland liest vor“ an und unterstützt die Arbeit des gemeinnützigen Vereins jetzt nachhaltig. Den Scheck in Höhe von 82.000 US-Dollar erhielt Dr. Michael Bürsch, Vereinsvorstand und Mitglied des Bundestages, heute in Berlin aus den Händen von Hans-Peter Teufers, Director Public Affairs bei UPS. Im Rahmen der Anerkennungskultur im Ehrenamt kann „Deutschland liest vor“ jetzt seinen 1600 ehrenamtlichen Vorlesern und solchen, die es werden wollen, deutschlandweit Fortbildungen anbieten.

„Wir sind sehr dankbar und freuen uns über die großzügige Spende der UPS Foundation, die uns in unserer Arbeit ein ganzes Stück nach vorne bringen wird“, freut sich Dr. Michael Bürsch. Im Rahmen des Communitiy Involvement Programms von UPS unterstützt die UPS Foundation jährlich zahlreiche soziale Projekte, in denen sich UPS Mitarbeiter bereits ehrenamtlich engagiert haben. Die Idee der Kampagne „Deutschland liest vor“, die unter der Schirmherrschaft von Doris Schröder-Köpf steht, gefiel den UPS Mitarbeitern auf Anhieb so gut, dass sich bereits im Oktober letzten Jahres Mitarbeiter der UPS Hauptverwaltung in Neuss freiwillig engagierten und Kindern insgesamt 60 Stunden vorlasen.

Vorlesen will gekonnt sein
Die Kampagne „Deutschland liest vor“ wendet sich an Erwachsene jeden Alters, die Zeit haben und sich ehrenamtlich engagieren wollen. Sie ruft dazu auf, Vorlesegruppen ins Leben zu rufen und Kindern zwischen drei und zwölf Jahren regelmäßig an öffentlich zugänglichen Orten vorzulesen. Der von der UPS Foundation zur Verfügung gestellte Betrag fließt in ein deutschlandweites Fortbildungsprojekt für aktuelle und zukünftige Vorleser. „Vorlesen kann natürlich jeder. Aber viele, die gerne vorlesen würden, scheuen sich davor oder wissen nicht, wie sie die Sache angehen sollen“, erklärt Charlotte v. Kielmansegg, Pressesprecherin des Vereins. In ca. fünfzehn deutschen Städten werden die Vorleser und solche, die es werden wollen, in mehr als 40 Tagesseminaren und Workshops die Möglichkeit erhalten, tiefer in Themen wie Lese- und Sprachförderung, bürgerschaftliches Engagement und Umgang mit Kindern einzusteigen. „Mit den Fortbildungen möchten wir uns nicht nur für das Engagement unserer Vorleser bedanken, wir können gleichzeitig deren Kompetenzen fördern und die Kampagne auf wissenschaftliche Füße stellen“, so Charlotte v. Kielmansegg weiter. Mit Sorgfalt wurden die Referenten ausgesucht, die die Fortbildungen durchführen werden. Wissenschaftler und Experten sollen für eine Weiterbildung auf hohem Niveau sorgen.

Die UPS Foundation – der karitative Arm von UPS
Die UPS Foundation wurde 1951 gegründet und hat ihren Sitz in Atlanta/Georgia. Die Stiftung unterstützt vor allem Initiativen zur Verteilung von Lebensmitteln an Bedürftige, Kampagnen gegen Analphabetismus, Programme für Familien und zur Bildungsförderung sowie gemeinnützige Projekte, für die sich UPS Mitarbeiter ehrenamtlich einsetzen. „Es ist Teil der UPS Philosophie das gesellschaftliche Engagement unserer Mitarbeiter auch von Seiten des Unternehmens zu unterstützen“, so Hans-Peter Teufers, Director Public Affairs bei UPS. „Dies geschieht über die UPS Foundation, die finanzielle Mittel für Projekte zur Verfügung stellt, die von unseren Mitarbeitern durch ihr tatkräftiges Engagement als besonders fördernswert ausgezeichnet wurden.“

„Deutschland liest vor“ – ein Kampagne wird erwachsen
„Wir konnten innerhalb der ersten anderthalb Jahre seit Gründung der Kampagne im Oktober 2003 über 200 Vorleseinitiativen in ganz Deutschland beim Aufbau unterstützen und untereinander vernetzen. 1600 Vorleser lesen ehrenamtlich in ganz Deutschland vor und erreichen damit monatlich bis zu 6000 Kinder“, erklärt Mitbegründer der Kampagne Dr. Michael Bürsch. Aber das sei nicht genug. Ziel sei es, bis zum Jahresende mindestens 300 Vorleseinitiativen zu vernetzen und so vielen Kindern wie möglich regelmäßig vorzulesen. Schwerpunktmäßig werden die Fortbildungen deswegen auch in den neuen Bundesländern angeboten, da es dort noch wenige Vorleseinitiativen gibt. Studien belegen, dass Kinder und Jugendliche zunehmend ihre Lese- und Sprachkompetenz, ihre kreativen Fähigkeiten und ihre Konzentrationsfähigkeit verlieren, weil sie zu hause nicht mehr an Bücher herangeführt werden.


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